Es handelt sich hierbei um ein Verfahren, bei dem Brot vom Vortag wieder zu wertvollem Rohstoff von Morgen wird und sich als Bestandteil der Sauerteigherstellung qualitativ wie auch betriebswirtschaftlich vorteilhaft auswirkt.
Die erste Stufe wird manuell in einem Isofermenter (isolierter Behälter, der die Temperatur des Sauerteiges auf gleichem Niveau hält) hergestellt und erhält eine Reifezeit von 24 Stunden.
Die zweite Stufe wird in der Brotfermentationsanlage hergestellt. Das hier zugesetzte Brot (max. 50% der Roggenerzeugnisse) wird zerkleinert und homogenisiert. Nach 42 Stunden Reifezeit ist die Brotfermentation ausgesäuert und für eine Woche als Sauerteig verwendbar.
Anlagenmerkmale:
schonende Zerkleinerung von ganzen Broten durch langsam laufendes Rührwerk
Homogenisierung aller Rohstoffe zu einem gleichmäßigen, stabilen Sauerteig
Dosierung des fertigen Sauerteiges durch eingebaute Dosierpumpe
hygiene- und reinigungsfreundliche Konstruktion der Anlage aus lebens-mittelgeeigneten und zugelassenen Werkstoffen
gesamter Anlagendeckel zum öffnen (Antrieb von unten) - für eine leichte Befüllung und Reinigung